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Dillon

DILLON

Der Ursprung

Die Dillon Destillerie verdankt ihren Namen Count Arthur Dillon, einem General und Helden des amerikanischem Unabhängigkeitkrieges. Er heiratet Laure Girardin de Montgérald, einer Cousine von Kaiserin Josephine de Beauharnais. Sie ist die Besitzerin der Plantage, welche durch die Heirat den Namen Dillon tragen wird. 1789 wird er zum Mitglied des französischen Parlaments für Martinique gewählt. Dort wird er von Robespierre der Konspiration angeklagt und im April 1794 guilliotiniert.

1857 wurde die Dillon Plantage von Pierre Hervé, dem Bürgermeister der Inselhauptstadt St. Pierre gekauft. Er lässt den Kanal und einen Deich bauen. Auch errichtet er eine Zuckerfabrik mit angeschlossener Destillerie. In diese Zeit fällt auch der Bau einer Eisenbahn zur schnelleren Einholung der Ernte. Aber die Zuckerkrise von 1866 ruiniert ihn. Die Plantage wird eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter Leitung von Louis Domerge. 1891 zerstört ein Hurrikan das Anwesen aus dem 18 Jahrhundert und verursacht den Tod von Louis Domerge. 1900 richtet sein Sohn Raoul das Anwesen mit Steinen eines Anwesens von Saint Pierre, welches er Stein für Stein ab- und wieder aufbaut, wieder auf. Auf diese Weise rettet er es auch vor dem Ausbruch des Vulkans Pelée, welcher die Hauptstadt St. Pierre völlig auslöscht. In der ganzen Stadt gab es nur einen einzigen Überlebenden.

1919 jedoch, muss sich der Verwalter von Dillon der französischen Quotenpolitik beugen und wandelt Dillon bis 1928 in eine reine Zuckerfabrik um.